Greenwoodochromis bellcrossi

  • Steckbrief von Greenwoodochromis bellcrossi

    Name: Greenwoodochromis bellcrossi (Pou., 1976)


    Typusfundort: Mutondwe Insel, Sambia.


    Kennzeichen: Hochrückiger, seitlich stark abgeflachter Körper. Relativ spitzer Kopf, deutlich ansteigend auf Höhe des großen Auges. Das Maul ist tief gespalten und extrem ober ständig. Dorsale, Anale und Ventralen enden spitz, letztere sind stark verlängert. Die Caudale ist eingebuchtet und mit fünf dunklen Querstreifen versehen. Auf der Dorsale liegen im Weichstrahlbereich heille Punktmuster. Die Körperfärbung ist silbrigblau.


    Gesamtlänge: Zirka 20 Zentimeter.


    Verbreitung: Bisher nur am Südende des Tanganjikasees (Sambia) nachgewiesen.


    Lebensraum: Greenwoodochromis lebt in größeren Wassertiefen, über sandig-steinigem Untergrund. Das vertikale Verbreitungsgebiet beginnt bei etwa 50 Metern Wassertiefe und reicht bis unter halb von 100 Metern.


    Ernährung: Magenuntersuchungen liegen bislang nicht vor. Das Maul und die Bezahnung lassen aber Rückschlüsse zu. Es ist anzunehmen, dass sich die Art von fleischlicher Kost ernährt. Dieses könnten kleinere Fische oder Schalentiere sein.


    Verhalten und Fortpflanzung: Die Art zeigt im Aquarium Artgenossen gegenüber ein ausgesprochen aggressives Verhalten. Maulbrutpfleger.


    Aquaristische Hinweise: Das Aquarium muss neben einer großen Freiwasserfläche und einem Bodengrund aus feinem bis mittelgrobem, nicht zu hellem Flusssand, noch etliche Unterstände in Form von großen Höhlen aufweisen. Pflanzen werden nicht beschädigt. Das Becken sollte eine Grundfläche von wenigstens 180 cm x 50 cm besitzen. Eine Vergesellschaftung mit verschiedenen Xenotilapia-Arten, oder Cichliden der Gattung Cyprichromis, Grammatotria, oder Ophthalmotilapia ist möglich. Artemia, Mückenlarven, Cyclops, Wasserflöhe und Flockenfutter werden gierig gefressen.


    Geografische Variation: Nicht bekannt.


    Anmerkungen: Auf Grund des Maules ist eine räuberische Lebensweise nicht auszuschließen. Maulbrüter. Die Art durchlief seit ihrer Erstbeschreibung mehrere Gattungen. Als Hemibates belcrossi beschrieben, wurde die Art bald in die Gattung Limnochromis überführt. Zwischenzeitlich sogar Lepidochromis.


    Autor/Bildautor: Cichlidenschmidt

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