Frostfutter Verpackungsformen und deren Einfluss auf die Haltbarkeit

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema, welches 249 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von -Joerg-.

  • Hallo

    Da mein Bedarf an Frostfutter bei zwei Aquarien ja nicht so hoch ist, ich aber meist eine große Auswahl bereit halte aus der ich kombinieren kann, stellt sich öfter schon mal das Problem mit der Haltbarkeit des Futters ein. Das vor allem in optischer Hinsicht.

    Auch die Vermeidung von Plastik und Alumüll ist hier ein Thema.


    Die im Handel erhältlichen "Schokotafeln" erzeugen zwar erst mal "nur" Plastikmüll. Allerdings sieht das Futter nach mehrmaligem öffnen und wieder verschließen oftmals nicht mehr frisch aus, obwohl ich die einzelnen Stücke bei geschlossener Verpackung abbreche. Hier schmeiße ich dann schon mal weg wenn es nach Gefrierbrand aussieht oder besser gesagt, die Stücke sehen wie ausgetrocknet aus, trotz verschlossener Tüte.


    Anders bei der Blister Verpackung. Hier werden die Stücke einzeln herausgedrückt bzw. sind einzeln verpackt. Hier sieht das Futter bis zum letzten Stück gut und frisch aus, aber man hat noch das Alu zusätzlich was die einzelnen Kammern abdeckt.


    Ich überlege deshalb schon die Schokotafeln evtl. umzupacken. Allerdings muss auch hier die Gefriebox zur Entnahme geöffnet werden und auch der Müll bleibt. Eine andere Möglichkeit wäre nur noch Frostfutter in Blisterverpackung zu kaufen mit dem Ergebnis mehr Verpackungsmüll und unterschiedlichen Verpackungsmüll zu produzieren.


    Vorrang hat aber erst mal den Fischen einwandfreie Nahrung zukommen zu lassen. Aber man überlegt ja weiter.


    Wie haltet Ihr das und was sind Eure Überlegungen in dieser Richtung.


    Ich muss dazu sagen das ich hier keine Möglichkeit habe das Futter selber und legal selber zu fangen und einzufrieren, was natürlich die beste Möglichkeit wäre.

  • Hallo Jörg,


    Mich stört der Plastikmüll auch bei den Blistern. Ein weiteres Problem ist die Kühlkette. Oft wird das Futter erzeugt/gefangen und sofort in großen Portionen eingefroren, damit es möglichst frisch bleibt.

    Damit es anschließend in die Blister kommt, wird es wieder aufgetaut und damit die Kühlkette unterbrochen. Im schlimmsten Fall passiert dieses Umpacken sogar mehrmals bis das Futter im Blister landet.


    Gleichzeitig stehe ich auch vor dem Dilemma, dass ich zumindest im Moment keine großen Mengen verfüttern kann. Da hilft dann nur optische und olfaktorische Kontrolle und lieber Mal was auf Verdacht wegwerfen, was evt doch noch gut ist.

  • Hallo Malte

    Da hilft dann nur optische und olfaktorische Kontrolle und lieber Mal was auf Verdacht wegwerfen, was evt doch noch gut ist.

    Ja so mache ich es auch und im Zweifel schmeiße ich auch lieber weg. Kaufe pro Sorte (außer Artemia) auch meist nur ein Stück.


    Aber wie Du schon richtig schreibst, die Verarbeitung davor ist wichtig und wenn dort die Kühlkette schon öfter unterbrochen wurde, kannst Du das Futter Zuhause handhaben wie Du willst, da rettet oder erhält (Nähstoffe, Vitamine etc.) du nicht mehr viel.

  • Dieses Thema enthält 14 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.